Ich kämpfe ...

für eine starke Vertretung der Jugend in der Politik, denn es braucht sowohl junge als auch erfahrene Leute in der Politik

...mehr

Für die Jugend in der Politik.

News

Mittwoch, 09. Juni 2010

Unabhängiges Gericht soll über Stimmrechtsbeschwerde entscheiden

Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat den Stimmrechtsrekurs des Jus-Studenten und Adliswiler Gemeinderats Davide Loss (22) gegen das knappe Ergebnis der Volksabstimmung vom 30. November 2008 über die "Zürcher Medikamentenabgabe-Initiative" abgewiesen.

...mehr
................................................
Mittwoch, 12. Mai 2010

Neue Legislatur eröffnet, Thomas Fässler ist neuer Gemeinderatspräsident

Die neue Legislatur wurde von Stadtpräsident Harald Huber (FDP) eröffnet. Nach der traditionellen Eröffnungsrede schritt der Gemeinderat zur Wahl seines Ratspräsidenten. Mit 26 Stimmen wurde Thomas Fässler (CVP) würdig zum Nachfolger von Max Stenz (FW) gewählt.

...mehr
................................................
Samstag, 17. April 2010

Volksinitiative zur Einführung von flächendeckender Schulsozialarbeit eingereicht

Die SP hat ihre Initiative für eine flächendeckende Schulsozialarbeit im Stadthaus eingereicht. Im Gemeinderat gabs darüber schon heftige Debatten. In drei von sechs Adliswiler Schulhäusern ist die Schulsozialarbeit bereits eingeführt. Eine Initiative der SP fordert nun, dass diese Hilfestellung in allen Adliswiler Schulhäusern angeboten wird. Das SP-Initiativkomitee hat das Volksbegehren im Januar lanciert. Gestern übergaben die Initianten die 581 seither gesammelten Unterschriften dem Adliswiler Vizestadtpräsidenten Heinz Spälti (FDP).

...mehr
................................................
Mittwoch, 17. März 2010

Stadtrat will Geburtenabteilung im Spital Sanitas schliessen

Grosser Aufmarsch an der Gemeinderatssitzung vom 17. März 2010. Zahlreiche Mitarbeitende der Geburtenabteilung des Spitals Sanitas standen Spalier für die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte. Der Stadtrat legte seine Position dar und zeigte auf, was er von Alternativen zur Schliessung der Geburtenabteilung hält: nämlich gar nichts. Er will die Geburtenabteilung partout schliessen.

Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung 3. Februar 2010 die Einzelinitiative zur Verhinderung der Fusion vorläufig unterstützt. Ich möchte vorab klarstellen, dass ich nicht gegen eine Fusion der Spitäler Sanitas und Zimmerberg bin. Ich sehe sehr wohl die Notwendigkeit einer Fusion ein; die Zukunft des Spitals Sanitas wäre ohne die Fusion gefährdet. Eine Fusion gänzlich zu verhindern, wäre kontraproduktiv. Sie würde insbesondere die Mitarbeitenden einschneidend treffen.

Die Geburtenabteilung des Spitals Sanitas ist vor allem in Adliswil sehr beliebt und daher von grosser Bedeutung. Zahlreiche Mütter gebären ihre Kinder im Spital Sanitas. Von einer Schliessung wären viele Adliswiler Familien betroffen. Die Qualität des Spitals wird auch unter der jüdischen Bevölkerung geschätzt, da die Mitarbeitenden die Bräuche kennen und respektieren.

Die Fallpauschale, die im Jahr 2012 eingeführt wird, hat für sämtliche Spitäler des Kantons Zürich schwerwiegende Konsequenzen. Die beiden Spitäler Sanitas und Zimmerberg werden fusionieren oder schliessen müssen, weil sie sonst die finanziellen Anforderungen nicht mehr erfüllen. Es liegt auf der Hand, dass jetzt jedes Spital versucht, die Bedingungen (insbesondere tiefere Fallkosten) für ein Fortbestehen unter der neuen Spitalliste bestmöglich zu erfüllen und so den eigenen Betrieb über Wasser zu halten. Dies wird vor allem an der bevorstehenden Spitalfusion der beiden Spitäler Sanitas und Zimmerberg sichtbar. Das Spital Zimmerberg, das ab ca. Ende 2010 die Direktion der beiden fusionierten Spitäler übernehmen soll, versucht nun, sämtliche rentablen Abteilungen für sich zu gewinnen, darunter die bekannte und beliebte Geburtenabteilung. Der Rest wird dem Sanitas überlassen. Von einer fairen Verteilung der vorhandenen Abteilungen zwischen den beiden Spitälern, meine Damen und Herren, kann keine Rede sein.

In dieser Diskussion wurde eine Fusion mit einer Schliessung der Geburtenabteilung stets gleichgesetzt. Das stört mich sehr. Nie hat man versucht, eine Lösung zu finden, bei der sowohl die Fusion der Spitäler Sanitas und Zimmerberg als auch die Erhaltung der Geburtenabteilung des Spitals Sanitas sichergestellt würden.

Die Geburtenabteilung des Spitals Sanitas wird vom Stadtrat als „defizitäre Abteilung“ angesehen. Dabei könnte man die positiven Aspekte einer Fusion nutzen und die Geburtenabteilung des Spitals Sanitas weiter beibehalten. Es darf nicht vergessen werden, dass die Geburtenabteilung auch im Spital Zimmerberg defizitär ist. Es gibt also auch andere Wege als diejenigen, die uns von den Verantwortlichen vorgeschlagen wurden. Der Stadtrat hat diese bisher nicht in Betracht gezogen und sich auch nicht aktiv an dieser Diskussion beteiligt, was ich sehr bedaure. Das ist schade und man verliert so die Möglichkeit, ein neues Geschäftsmodell zu entwickeln.

Ich möchte festhalten, dass es nämlich keinen medizinischen Grund für die Konzentration der Geburten in Horgen gibt, meine Damen und Herren. Es geht einzig um die Finanzen, da die Geburtenabteilung heute ein jährliches Defizit von CHF 700'000 verursacht. Aus regionalpolischer Sicht ist es viel geschickter, die Geburten an einem Ort in der Nähe von Zürich zu fokussieren. Es wäre deshalb vernünftiger, die Geburtenabteilung des Spitals Zimmerberg zu schliessen und die Geburten im Spital Sanitas durchzuführen. Ein Wegfall der Geburtenabteilung in Horgen hätte zwangsläufig eine Verschiebung nach Zürich zur Folge. Man kann auch nicht ernsthaft behaupten, Frauen aus Zürich würden nach einer Schliessung der Geburtenabteilung des Spitals Sanitas ihre Kinder in Horgen gebären.

Zudem möchte ich nochmals mit aller Deutlichkeit darauf hinweisen, dass nicht jede Geburt defizitär ist. Die meisten Frauen machen nämlich ein Upgrade, wofür das Spital Sanitas bekannt ist oder leisten sich gar eine Privatgeburt. So haben die meisten Frauen ein Einzelzimmer. Weiter haben die Frauen im Spital Sanitas eine permanente Bezugsperson, wodurch ein permanenter Wechsel der Betreuung verhindert wird. Der Vater des bzw. der Neugeborenen kann sogar im Spital Sanitas übernachten. Es ist folglich nicht zutreffend, dass jede Geburt ein Riesendefizit verursacht, wie uns der Stadtrat glaubhaft machen will.
Das Spital Sanitas war früher eine reine Geburtsklinik und ist gerade für diesen Bereich besonders bekannt und optimal ausgerüstet. Erst kürzlich wurde für viel Geld die gesamte Geburtenabteilung renoviert. Dass man gerade jetzt nach der teuren Renovation plötzlich alles nach Horgen verlegen will, kann ich beim besten Willen nicht verstehen.

Ich setze mich für ein starkes und kompetentes Spital ein. Ich teile deshalb Bemühungen der beiden Spitaldirektionen, ein neues, gemeinsames Spital mit Zukunft zu bauen, die qualitativ hochstehende medizinische Grundversorgung zu erhalten und im Bezirk Horgen fast 1'000 Arbeitsplätze zu sichern. Aus meiner Sicht gehen die beiden Spitaldirektionen dabei den falschen Weg ein und verhindern die Entwicklung eines regionalpolitischen sinnvollen Geschäftsmodells.

Der Stadtrat bedauert die Schliessung der Geburtenabteilung, sieht aber aufgrund der finanziellen Gegebenheiten zur Zeit keine reale Möglichkeit zur Weiterführung - Aufwand Notfalldienst CHF 700'000.00 und einem Sparpotential bei nur einem Standort im Zimmerberg von CHF 750'000.00, total CHF 1.45 Mio. Franken. Diese Summe müsste schwergewichtig jährlich durch die Stadt Adliswil getragen werden. Das Defizit einer Geburt betrage im Durchschnitt (privat, halbprivat, allgemein) CHF 1'070.00.

Die Geburten würden vom Sanitas ins Stadtspital Triemli, das Spital Zollikerberg und in Privatkliniken verlagert, sofern die Kapazität von Horgen mit bis 800 Geburten pro Jahr nicht reicht oder die Gebärenden nicht nach Horgen möchten. Das Stadtspital Triemli bereitet sich auf die Zunahme von Geburten vor.

Aufgrund des ausgetrockneten Arbeitsmarkts kann davon ausgegangen werden, dass die Betroffenen relativ problemlos wieder eine Stelle finden können. Für die Unterstützung der Stellensuchenden wurde von den Spitälern ein erheblicher Betrag bereit gestellt. Dass für wenige Angestellte die Fusion schmerzlich sein wird, kann leider nicht ausgeschlossen werden. Sollte die Fusion - aus welchen Gründen auch immer - nicht zustande kommen, dann sind beide Spitäler und damit die Arbeitsstellen akut gefährdet, so der Stadtrat

Wenn für die nächsten zehn Jahre jährlich CHF 1.5 Mio. zweckgebunden bereitgestellt werden könnten, bestünde die Möglichkeit des Weiterbestehens. Der Steuerungsausschuss der beiden Spitäler hat sich in diesem Sinne geäussert. Die Gemeinden stimmen nur über den Vertrag mit der Stiftung ab. Der Stadtrat habe sehr wohl ausgewogene Projekte bezüglich was wo gemacht wird, ausgearbeitet. Der Stadtrat wolle das Sanitas sicher nicht verlieren, er wolle beide Spitäler.

Die Frage laute: „Fusion ja oder nein“? Es sei Aufgabe der Spitalverantwortlichen zu bestimmen, wo was gemacht werde.

Mit der Zustimmung zu den für das Jahr 2011 gültigen Verträgen zwischen den Gemeinden und der Stiftung würde den fusionierten Spitälern im 2011 die Möglichkeit gegeben, sich schrittweise auf die neue Spitalfinanzierung 2012 mit Fallpauschalen vorzubereiten.

Der Stadtrat verstehe den Entscheid, die Geburtsabteilung Sanitas aufzuheben, sei aber interessiert und bereit, Bestrebungen zur Erhaltung der Geburtsklinik im Sanitas im Rahmen seiner Möglichkeiten zu unterstützen. Aufgrund der Erwägungen und als logische Konsequenz seines Beschlusses, beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat die Ablehnung der Einzelinitiative des Ehepaars Günter Stark und Dr. Nadja Manneh-Stark gegen die Fusion der beiden Spitäler Sanitas und Zimmerberg. Die Verträge zur Fusion der Spitäler Sanitas und Zimmerberg werden demnächst dem Gemeinderat zur Genehmigung unterbreitet.

................................................
Mittwoch, 03. Februar 2010

Geburtenabteilung im Sanitas soll geschlossen und Buslinie 156 weitergeführt werden

An der Gemeinderatssitzung vom 3. Februar 2010 zeigte der Stadtrat auf, dass er an der Schliessung der Geburtenabteilung festhalten will. Dementsprechend beantragte der Stadtrat die Ablehnung der Einzelinitiative von Nadja Manneh-Stark und Günter Stark. Der Gemeinderat unterstützte diese vorläufig. Zudem bekräftigte der Stadtrat, dass er an der Buslinie 156 festhalten will, auch wenn nicht mit einer Übernahme dieser Buslinie durch den Zürcher Verkehrsverbund zu rechnen sei.

...mehr
LOGO : Sozialdemokratische Partei der Schweiz, Eine Stimme für Sie.